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Bewehrung
Wesentliche Merkmale der Bewehrungsfunktionalität
von DIG-CAD Ingenieurbau 2.0
Stabstahl und Stahlmatten
DIG-CAD Ingenieurbau 2.0 ermöglicht Bewehrungsdarstellungen in allen gebräuchlichen Ausführungsformen. Dabei werden Stabstähle und Stahlmatten als Bewehrungselemente eingesetzt.

Stahlverwaltung
Die Stahlverwaltung ermöglicht neben genormten Vorgaben nach EC2 oder DIN 1045-1 eine freie Definition von materiellen und geometrischen Parametern, sodass auch problemlos Anpassungen an ausländische Normen erfolgen können. Die intelligente Verwaltung sorgt dafür, dass beim Hinzufügen von unbekannten Bewehrungstypen aus Datei, Zwischenablage oder Bibliothek keine Definitionskonflikte entstehen können.

Stabstahlverlegung
Stabstähle lassen sich einzeln, in Feldern beliebiger Kontur oder im Schnitt (Punkteisen) verlegen. Die Eisenverlegung kann parallel, radial (gefächert), ring- oder wendelförmig erfolgen, wobei für alle geometrischen Erfordernisse die passenden Eingabewerkzeuge zur Verfügung stehen.
Bei allen Eingabemethoden lassen sich die seitliche Betonüberdeckung, die am Beginn und die am Ende berücksichtigen, sodass lediglich auf die Schalkanten Bezug genommen werden muss.
Die Verlegefeldkonturen dürfen neben polygonalen auch gebogene Abschnitte besitzen. Das gleiche gilt für Aussparungen, die in beliebiger Zahl und Konstellation auftreten dürfen.

Punkteisen
Geschnittene Eisen können aus Verlegefeldern automatisch, durch Neuverlegung in gerader oder in Bogen-/Kreisform sowie einzeln oder auf Bewehrungsschenkel verlegt werden.

Staffelung, Lfdm, Delta-Eisen
Sonderformen wie gestaffelte Verlegung, laufende Meter oder Delta-Eisen mit variablen Eisenlängen unterschiedlichster Abhängigkeiten sind ebenfalls möglich.
Stahlmattenverlegung
Stahlmatten sind einzeln, im Feld oder durch Anfügung verlegbar. Für die vollautomatische Feldverlegung sind Verlegefeldregeln festlegbar. Das Verlegefeld kann durch nachträgliche Bearbeitung der Verlegeregeln optimiert werden. Stoßlängen und -breiten für Trag- oder Verteilerstöße sind über die Stahlverwaltung typspezifisch vordefiniert, können aber während der Eingabe einfach abgeändert werden.
Bei allen Eingabemethoden lassen sich die Betonüber-
deckungen berücksichtigen.
Wie beim Stabstahl gibt es für die Konturen der Verlegefelder keine Einschränkungen. Die Stahlmatten können auch nachträglich an begrenzenden Elementen oder Konturen abgeschnitten werden. So lässt sich jede Stahlmatte in eine beliebige Form, selbst mit Löchern, zerschneiden.
Eine komfortable Restmattenverwaltung steht ebenfalls zur Verfügung.
Biegeformen
Bügelmatten lassen sich zwei- und Stabstähle zwei- oder dreidimensional in geraden Abschnitten und Kreisbögen frei oder typisiert biegen und nachträglich kröpfen oder aufbiegen. Für jeden Eisenabschnitt einer Biegeform sind Betonüberdeckung, Eisenbezug und Eisenausrichtung definierbar, bei Stahlmatten außerdem die Seitenlage der geschnittenen Eisen.
Die Enden können mit Haken und Schlaufen versehen werden. Dabei erlaubt die freie Parametrisierung der Haken eine Abbildung aller europäischen Normen.
Ist die Biegeform einer Position definiert, lassen sich alle anderen Ansichten davon ableiten. So können dreidimensionale Stabstähle nicht nur in allen Ansichten, sondern auch isometrisch oder dimetrisch dargestellt werden.

Darstellungsmöglichkeiten
Die Darstellung der zahlreichen Bewehrungstypen ist sehr detailliert anpassbar. Z.B. lassen sich die Eisen konventionell, ausgerundet oder im Detail mit Doppellinie und gegebenenfalls mit optischer Korrektur ausführen. So sind auch Detailzeichnungen durch einfaches Kopieren in eine Ebene größeren Maßstabs mühelos erstellbar.

Als Markierungsarten sind Maßkette, Kamm und Kreis mit Spinne möglich, wobei die Markierungstypen und zusätzliche Knickpunkte in Markierungslinien für jeden Geschmack und jede noch so enge Zeichnung etwas zu bieten haben.
Einzelne Markierungen, Markierungslinien und Eisen lassen sich gruppieren und unabhängig ein- und ausblenden, um die Übersicht zu erhöhen.
Punkteisen können mit individuellen Punktsymbolen versehen werden.
Automatische Bewehrung mit Makros
Ein großer Anteil der in der Praxis immer wiederkehrenden Bewehrungssituationen lässt sich am effizientesten mit dem Bewehrungs-Assistenten lösen.

Bewehrungs-Assistent
Der Assistent ermöglicht die schnelle Erstellung von Standardbewehrungen, die in vorhandene Schalungskonstruktionen eingefügt werden. Ein Strukturbaum und Vorschaubilder erleichtern die Makroauswahl und -ausführung. Nach Auswahl der gewünschten Ansichtskombination sind nur wenige zugehörige Schalungspunkte abzugreifen. Die Parametereingaben und Einstellungsauswahlen erfolgen in Form von übersichtlichen Tabellen. Parametersätze können für spätere Einsätze gespeichert werden. Eine Parameterwertübernahme durch Längenmessungen ist ebenfalls möglich.
Die Einblendung individueller Detailbilder garantieren eine einfache Bedeutungsklärung aller Parameter.

Makroausgabe
Alle per Makro erzeugten Bewehrungselemente sind wie bei manueller Erstellung bearbeitbar. Die Einfügung erfolgt in Querschnitten und Ansichten. Durch Kombination verschiedener Makros können die am häufigsten vorkommenden Bewehrungen schnell abgehandelt werden.

Zu den Grundformen gehören die einfache und schnelle Erstellung von typisierten Biegeformen wie Gerade, Winkel, U-Form, offener Bügel, Bügel, Aufbiegung, S-Haken und Rauten-Bügel.

Kanten lassen sich als Randeinfassungen wie Randstecker mit Längseisen, Bügel mit Längseisen, Längseisen mit ein- oder zweiseitigem Konstruktionsbezug oder als komplette Aussparungen wie Öffnungen und Türen bewehren.

Anschlüsse wie der Stützenanschluss können in diversen Ausführungen automatisch mit Bewehrungen versehen werden.

Zu den zahlreichen Bauteilen gehören Fundamente wie Einzel-, Streifen- oder Stiefelfundament, Wände wie Wandecke mit Stecker, Wandecke mit Winkeleisen, Wandeinbindung, Wandkreuzung oder Wandschlitz, Stützen wie Stütze mit bis zu 3 Bügelbereichen, Balken wie Balken mit 2-schnittiger Bügelausführung (mit Netzbewehrung), Balken mit 4-schnittiger Bügelausführung (verschränkt), Balken mit 6-schnittiger Bügelausführung (zentrisch) oder Einfeldträger mit 3 Bügelbereichen
Positionsverwaltung
Automatische Vergabe der Positionsnummer
Die Positionsnummer einer Bewehrung wird von DIG-CAD Ingenieurbau automatisch verwaltet. Es erkennt, welche Ansichtselemente zu einer Position gehören und kann somit Änderungen, die an einer Ansicht durchgeführt werden, sofort auf die anderen übertragen. Damit bleiben die Elemente einer Position konsistent. Der Eisen- bzw. Mattenauszug zeigt somit immer die aktuellen Daten an.
Ein Übersichtsdialog verschafft zusätzliche Sicherheit, indem vor undefinierten oder verdächtigen Angaben gewarnt wird.
Nachbearbeitung der Positionsnummer
Jede Ansicht kann aus ihrem Positionsverband herausgelöst oder auch in einen anderen eingebunden werden, sofern keine geometrischen oder materiellen Widersprüche bestehen. Dabei werden auch räumlich gedrehte Eisen als identische Biegeformen erkannt.
Die Positionsnummern können ebenfalls global geändert oder automatisch neu durchnummeriert werden, um Zahlenlücken zu verhindern. Eine nachträgliche planorientierte Zuweisung der Positionsnummern erleichtert für den Planleser das spätere Auffinden der Positionen.

Positionsnummern beim Hinzufügen
Die Positionsnummern von neu hinzugefügten Bewehrungselementen, die z.B. aus einer anderen Zeichnung stammen, werden vorher gegebenenfalls so geändert, dass keine Konflikte entstehen.
Assoziative Bewehrungstexte
Bearbeitbare Bewehrungstexte mit Schlüsselwörtern
Die Bewehrungstexte werden automatisch verwaltet, sodass die frei formatierbare Anzeige von Eisenanzahl, Eisendurchmesser, Eisenabstand, Eisenlänge, Stoßlänge, Übergreifungslänge, Deltalänge, sowie Mattentyp, Mattenbreite und Mattenlänge selbstständig geschieht.
Wenn Änderungen durchgeführt werden, erfolgt eine Anpassung der zugehörigen Werte.
Optionale Textpassagen, die nur bei voranstehender oder nachfolgender Variableninitialisierung erscheinen, garantieren maximale Flexibilität bei seltener Nachbearbeitung.
Eisen- und Mattenauszüge
Auszüge sind als vermaßte Ansicht, axonometrische Projektion oder als Symbol ausgebbar. Bei Bügeln oder Bügelmatten lassen sich eine oder beide Seiten verzerrt oder aufgeklappt darstellen.

Auszugsbemaßungen
Auszüge können individuell für jeden Abschnitt mit Bemaßungen für Schenkellänge, Schenkelradius, Übergreifungslänge, X-/Y-Projektion, Biegewinkel und Biegeradius versehen werden. Die Lagen ihrer Maßlinien, Maßtexte und die Längen ihrer Hilfslinien sind ebenso bearbeitbar.

Eisenanzahl, Zählfaktor
Neben anderen Werten wird bei diskreten Eisenlängen die Eisenanzahl optional mit Einzelsummen bzw. bei laufenden Metern die Gesamtlänge automatisch ermittelt. Mithilfe eines Zählfaktors, der jeder Ansicht zugeordnet ist, können hierbei Mehrfachzählungen verhindert werden.

Längenberechnung
Zur Längenberechnung stehen zwei Methoden zur Verfügung: Summation der Schenkelmaße und die reale Eisenlänge. In jedem Fall wird verhindert, dass zu kurze Längen ausgegeben werden.

Auszugstabelle für Delta-Eisen
Der Assistent zur Erstellung eines Delta-Eisenauszuges erlaubt die zusätzliche Erstellung von Auszugstabellen. Hierbei sind sowohl Verlegefelder mit geraden Eisen variabler Länge, als auch Biegeformen mit beliebig vielen geraden variablen Schenkelabschnitten gleicher oder unterschiedlicher Variabilität erlaubt. Außerdem können ringförmig verlegte Eisen entsprechend protokolliert werden.
Die Anzahl der Tabellenwerte kann durch Staffelung reduziert werden. Die Positionstabelle ist ein Objekt, das nachträglich in Format und Inhalt bearbeitbar und exportierbar ist.
Bearbeitungen
Bewehrungselemente können wie andere Elemente in DIG-CAD Ingenieurbau auch geometrisch und parametrisch bearbeitet werden.

Schalungskonsistente Bearbeitung
Mithilfe der partiellen Selektion ist eine mit der Schalung konsistente Nachbearbeitung möglich, ohne dass sich ein Bewehrungselement auf andere Elemente beziehen würde. Hierdurch wird ein Maximum an Flexibilität erreicht, ohne an Komfort einbüßen zu müssen.

Assoziative Ansichten und Verknüpfungen
So passt sich bei Veränderung der Biegeform der zugehörige Auszug automatisch in Geometrie und Datenausgabe an. Eine Bearbeitung der Kontur eines Verlegefeldes initiiert eine neue Verlegung der Stabstähle, sodass sich eine neue Eisenanzahl und -länge ergeben kann, die in der Position sofort aktualisiert wird. Ableitungen mit projizierten Ansichten dagegen können die wahren Daten nicht beeinflussen und verfälschen.
Andere Bearbeitungsfunktionen fügen Verlegefeldern nachträglich Eisen hinzu, löschen einzelne oder verschieben sie.
Geschnittene Bügel
Punkteisen lassen sich zusätzlich noch gruppieren, sodass zwei oder mehr geschnittene Eisen zu einem Bügel bzw. zu einer komplizierteren Biegeform gehören und nur als ein Eisen zählen.

Glatte Maße
Schenkel- oder Hakenlängen können so verlängert oder verkürzt werden, dass sie selbst oder die sich ergebende Eisenlänge z.B. einen runden Wert ergeben.

Haken
Haken sind nachträglich ein- oder ausschaltbar. Ebenso lassen sich Hakenwinkel, -länge und Biegeradius individuell ändern.

Kröpfung, Aufbiegung und Aufteilung
Parametrische Kröpfung von Schenkelenden mit Bezugspunktangabe und parametrische Aufbiegung von Bewehrungsschenkeln mit Angabe von Bezugslinie und -punkten sind einfach durchführbar.
Eine besondere Arbeitserleichterung ist die nachträgliche Aufteilung eines linearen oder radialen Verlegefeldes von Stab- oder Punkteisen beliebiger Feldgeometrie in mehrere Verlegebereiche mit individuellem Eisenabstand bzw. -anzahl.
In der linken Darstellung wird die Unterseite eines Streifenfundaments in einem partiellen Selektionskommando umrahmt (rot gestricheltes Rechteck). Die so zum Teil vollständig und zum Teil partiell selektierten Elemente lassen sich in der rechten Bildhälfte derart verschieben, dass nicht
nur die Schalungsgeometrie, sondern auch alle Farbflächen, Bemaßungen, Punkteisen, Bügel und Stecker korrekt angepasst werden. Selbst die Eisenauszüge sind automatisch aktualisiert. Nach dieser Fundamenterhöhung ist keine weitere Bearbeitung mehr notwendig.
Während im ersten Beispiel zwei Stabstahl-Hauptansichten (Biegeformen) in ihrer Form verändert wurden, betrifft die partielle Bearbeitung hier zwei Stabstahl-Nebenansichten. Sie beschreiben ein Verlegefeld von Steckern als Kanteneinfassung.
Durch Verlängerung der Betonplattenkante (roter Pfeil) werden die zu Linien projizierten und im Schnitt als Punkteisen markierten Stecker unter Beachtung des Eisenabstandes automatisch neu verlegt. Die Bewehrungstexte und der Eisenauszug werden dabei in ihrer Eisenanzahl korrigiert.
Bewehrungslisten
Bewehrungslisten sind mithilfe von Programm-Assistenten einzeln oder innerhalb der Zeichnungsverwaltung für eine oder mehrere Zeichnungen auf einmal erstellbar. Dazu gehören Stabstahl-, Stabstahl-Biege-, Matten-, Mattenaufbau-, Matten-Biegelisten und Schneideskizzen. Sie können wahlweise zur Kontrolle in einer neuen Zeichnung erzeugt und später ausgedruckt oder sofort zum Drucker gesandt werden. Eine optionale Tabellenausgabe von Unterstützungskörben ist auf der Mattenliste ebenfalls möglich.

Layout-Dateien
Spezielle Layout-Dateien enthalten für Deckblatt und Folgeblätter Seitenköpfe, Rahmen, Angaben zur Tabellengröße und -formatierung. Sie lassen sich nach Belieben anpassen. Schlüsselwörter sorgen für die zur Zeichnung gehörigen Angaben, sodass die Standardlayouts bereits für alle Projekte einsatzbereit sind.

Interne Listen, Export
Zusätzlich lassen sich auch interne Stabstahl-, Matten- und Unterstützungskorblisten anfertigen. Sie besitzen ein festes Format, das für die Ablage innerhalb des Bewehrungsplanes geeignet ist. Alle Listendaten sind exportierbar.
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Aktualisiert: 5.12.2016
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